02.30 Uhr - Stavanger - Regen

Norwegen begrüßt uns mit echtem Mistwetter!

Auf der Fähre regnete es schon wie aus Eimern und außerdem lag ein heftiges Gewitter in der Luft - das war allerdings nicht weiter Schlimm, denn der Donner wurde von den dröhnenden Schiffsmotoren geschluckt und die Blitze boten einfach nur ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Einzig der Regen nervte, waren wir doch in Dänemark bei heißem Wetter und Sonnenschein losgefahren....Aber was soll´s! Am Wetter können wir nichts machen und außerdem habe wir schließlich Urlaub und den lassen wir uns von so einem "bischen" Regen bestimmt nicht vermiesen....

...von dem nicht - aber als wir dann später feststellen mussten, dass wir mit unserem Navi in Norwegen nichts anfangen konnten, da sank  die Laune doch geringfügig.

Für alle Besserwisser:
natürlich haben wir zu Hause kontrolliert, ob unser Navi auch "Norwegen" mit drin hat - hat es!
Können wir denn ahnen, dass es über keine norwegischen Straßen verfügt? Nein, dass konnten wir nicht! Mittlerweile sind wir dahingehend schlauer, dass der Hersteller extra Skandinavienkarten anbietet - hätte man uns auch vor dem Urlaub sagen können;)

 1. Norwegenproblem

Leider gab es von unserem Ferienhaus keine Adresse, nur GPS-Daten (mit Navi kein Problem...)

  2. Norwegenproblem

Wir hatten von dem Ferienhausvermittler eine Anfahrtsbeschreibung bekommen, alledings von Kristiansand ausgehend.....Ich hatte selbstverständlich im Vorfeld der Reise um eine Route von Stavanger aus gebeten, leider konnte mir nicht weitergeholfen werden, es läge nur diese eine Beschreibung vor. 

Guter Rat war da nun teuer - es war stockdunkel, es regnete, es war eigentlich alles andere als ein entspannter Start in den Urlaub! 




Zum Glück hatten wir auf der Fähre einen deutschen Auswanderer kennengelernt. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht  um die Defizite unseres Navis....er fragte wo wir hin möchten und hat uns  angeboten ein Stück weit hinter ihm herzufahren, damit wir wenigsten gut aus Stavanger herraus kämen. Das Angebot nahmen wir dankend an im Hinterkopf immer noch das Navi, in das wir ja "nur die GPS-Daten eingeben müssen und dann funktioniert das ganze!".

Nun standen wir da - in einem fremden Land - immer noch dunkel, immer noch Regen - und wußten nicht so wirklich was wir tun sollten. 
Also entschlossen wir uns für die einfachste Lösung: ein neues Navi musste her....und voiala.....
here it is......

...unser Ersatznavi! Das hat uns nie im Stich gelassen;)